Floating Capital (Free Float)

Floating Capital ist der Prozentsatz der ausstehenden Aktionäre eines Unternehmens, der von Privatanlegern erworben werden kann. Es ist auch unter seinem englischen Namen Free Float bekannt.

Floating Capital (Free Float)

Diese Aktien werden nicht von der marktbeherrschenden Gruppe und / oder den strategischen Investoren des Unternehmens kontrolliert. Daher können sie auf Sekundärmärkten frei erworben werden.

Für ein Unternehmen ist es wichtig, einen nennenswerten Anteil an Aktien im Streubesitz zu haben, da dies den Anlegern mehr Sicherheit bietet. Denn je größer der Streubesitz ist, desto größer sind die Möglichkeiten für einen Investor, ein Gegenstück auf dem Markt zu finden. Mit anderen Worten, je höher der Streubesitz, desto größer sind die Chancen für einen Investor, einen Verkäufer zu finden, wenn er Aktien kaufen möchte, oder einen Käufer zu finden, wenn er Aktien verkaufen möchte, die er bereits besitzt.

Auf diese Weise bieten Aktien, die als Streubesitz bestimmt sind, den Sekundärmärkten Liquidität und verleihen ihnen zusätzlich eine größere Tiefe.

Andererseits begünstigt die Tatsache, dass Unternehmen über ein hohes Floating Capital verfügen, den korrekten Prozess der Preisbildung und reduziert ihre Volatilität. Dies wurde diskutiert und öffnet (an einigen Börsen) die Tür zu einer möglichen Regulierung oder einer Regulierung, die den Grundstein für einen angemessenen Streubesitzanteil für Unternehmen legt.

Berechnung des variablen Kapitals

Die Formel zur Berechnung des variablen Kapitals lautet wie folgt:

Streubesitz = Ausstehende Aktien – Restricted Shares

  • Im Umlauf befindliche Aktien: Gesamtzahl der Aktien, auf die das Kapital der Gesellschaft aufgeteilt ist.
  • Restricted Shares: Aktien im Besitz von Aktionären, die der marktbeherrschenden Gruppe angehören (auch als beherrschende Aktionäre bekannt). Diese Aktien gelten nicht als zum Verkauf verfügbar.

Beispiel zur Berechnung des Streubesitzes

Angenommen, eine börsennotierte Gesellschaft hat ein Grundkapital von 1.000.000 €, eingeteilt in 100.000 Aktien (100.000 Aktien mit einem Nennwert von je 10 €). Das Kapital wird von 2 Gruppen von Mehrheits- oder Mehrheitsaktionären kontrolliert.

  • Gruppe A besitzt 10 % des Gesamtkapitals (daher besitzt diese Gruppe 10.000 Aktien mit einem Nennwert von 10 €).
  • Gruppe B besitzt 20 % des Gesamtkapitals (daher hält diese andere Gruppe 20.000 Aktien mit einem Nennwert von 10 €).

Daher unter Berücksichtigung der Daten und Anwendung der Formel:

Ausstehende Aktien: 100.000

Restricted Shares: 30.000 (10.000 aus Gruppe A + 20.000 aus Gruppe B).

Floating Capital = 100.000- (10.000 + 20.000) = 70.000 Aktien. Daher widmet dieses Unternehmen 70% seines Kapitals dem gleitenden Kapital.

Floating Capital wird auch verwendet, um gewichtete Kapitalisierungsquoten aufzubauen. Je nach Streubesitztranche wird das Unternehmen im Index höher oder niedriger gewichtet. Darüber hinaus wird es auch zur Berechnung einiger Finanzkennzahlen verwendet.